Frankfurt Ostend

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Im Vergleich zu anderen innenstadtnahen Stadtteilen wie Westend oder Nordend galten große Teile des Ostend durch die Nähe von Osthafen und Großmarkthalle als Arbeiterviertel, daher ist der Wohlstand der Bevölkerung des Ostends noch heute geringer. Jedoch hat der Stadtteil durch den Bau zahlreicher neuer Wohnanlagen in jüngster Zeit stark an Attraktivität gewonnen. Die Gegend um den Ostpark war hingegen seit je her ein beliebtes Wohnviertel, hier wohnten u. a. die Künstler Alf Bayrle und Thomas Bayrle sowie der Verleger und Galerist Adam Seide.

Das Ostend war vor dem Zweiten Weltkrieg im Westen geprägt von der jüdischen Bevölkerung. An der Friedberger Anlage erhob sich die 1907 eingeweihte und 1938 zerstörte orthodoxe Synagoge Friedberger Anlage. Heute steht ein Hochbunker steht an ihrer Stelle, in dem mehrere Ausstellungen die jüdische Geschichte des Ostends beleuchten. Am Röderbergweg befanden sich das jüdische Waisen- und das Krankenhaus. Heute erinnern noch viele Straßennamen wie Reinganum- oder Königswarterstraße an die große jüdische Gemeinde im Ostend. Weiterhin gibt es einen Reihe von Stolpersteinen, die an das Leben der Juden und anderen vorfolgten des Nationalsozialismus im Ostend erinnern sollen.

Quelle: wikipedia

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