MS-Albatros 2018

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Die heutige Albatros wurde am 1. November 1969 als drittes Schiff der Royal Viking Star-Klasse, zu der auch die beiden Schwesterschiffe Royal Viking Star und Royal Viking Sky gehörten, für die Royal Viking Line auf der Wärtsilä-Werft in Finnland in Auftrag gegeben. Bei Stapellauf erhielt sie – der Benennungspraxis von Royal Viking folgend – den Namen Royal Viking Sea. Nach den Probefahrten verließ sie Bergen am 19. Januar 1974 für ihre Jungfernfahrt nach Newcastle. Zu diesem Zeitpunkt vermaß sie 21.847 BRZ bei einer Länge von 177,70 m und wurde auf weltweiten Kreuzfahrten eingesetzt. Von anderen Kreuzfahrtschiffen ihrer Zeit unterschieden sich die Schiffe der Royal-Viking-Star-Klasse durch einen doppelstöckigen Kino-/Theatersaal im vorderen Rumpfbereich (der bei der Albatros bis heute existiert), ein hoch im Schiff liegendes Restaurant mit großen Aussichtsfenstern, eine verglaste Lounge oberhalb der Brücke (die heutige Karibik-Lounge der Albatros) und eine überproportional hohe Anzahl von Suiten. Außerdem wurde die Passagierzahl mit ca. 550 bewusst niedrig gehalten, um ein wohlhabenderes Publikum anzusprechen.

Vor die Wahl gestellt, ein viertes Schiff zu bauen oder die existierenden zu vergrößern, entschied sich die Royal Viking Line Anfang der 1980er, alle drei Schiffe der Klasse zu vergrößern. Durch den Einbau einer zusätzlichen Mittschiffsektion von 93 ft (27,77 m) Länge sollte Platz für mehr Kabinen geschaffen werden – darunter auch erstmals neun Balkonsuiten – und das Restaurant vergrößert werden, um trotz der zusätzlichen Gäste mit einer Essenssitzung auszukommen. Die Royal Viking Sea wurde vom 11. März bis 5. Juni 1983 bei der AG Weser in Bremen umgebaut.

Einsatz bei Phoenix Reisen

Anfang 2004 wurde das Schiff an das niederländische Unternehmen Cruise Club verkauft, das es an den heutigen Betreiber Phoenix Reisen weitervercharterte. Phoenix hatte sich kurz zuvor von seiner ersten Albatros – dem ehemaligen Transatlantikliner Sylvania (Bj. 1957) der Cunard Line – getrennt und suchte nach einem möglichst ähnlichen Ersatz. Nach der ersten Saison wurde die neue Albatros von 28. September bis 20. Dezember 2005 bei Blohm + Voss in Hamburg umfangreich umgebaut, wobei unter anderem die Maschinenanlage ausgetauscht und fast alle öffentlichen Bereiche neugestaltet wurden.

Seit der Insolvenz von Cruise Club im November 2008 gehört die Albatros der MS Albatros Shipping Ltd.; der Charter an Phoenix Reisen war vom Eigentümerwechsel nicht betroffen. Einer der Kapitäne des Schiffes ist seit 2006 der Norweger Morten Hansen. Als dieser im Jahr 2013 das Kommando über die ebenfalls von Phoenix Reisen gecharterte Artania übernahm, wechselte die seit 2009 an Bord gedrehte Serie Verrückt nach Meer mit ihm auf das größere Schiff.

Auf ihrer Weltreise westwärts rettete die Albatros am 4. Februar 2017 im Südpazifik etwa 400 km vor der Küste Tongas sechs Fischer von ihrem sinkenden Boot und brachte diese nach Auckland, Neuseeland.

Quelle: wikipedia

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