Verbot von Verbrenner Fahrzeugen

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Peter Freitag, 13. September 2019 von Peter

Verbot von Verbrenner Fahrzeugen

Was kommt danach?

Immer wieder hört man in der Presse von Politikern die ein Verbot von Verbrenner-Fahrzeugen fordern und am besten noch ein Verbot von großen Fahrzeugen überhaupt (z.B. SUVs) und das möglichst schnell bis spätestens 2030. Wie das gehen soll sagt allerdings keiner. Dann stellt sich auch noch die Frage wer die Batteriebetriebenen Fahrzeuge kaufen soll/will.

Wenn es nach einigen Politikern geht, sollen nur noch Kleinfahrzeuge mit Batterien in Umlauf gelangen. Wo die ganzen Fahrzeuge dann aufgeladen werden können, auch dass bleibt deren Geheimnis. Die ganze Diskussion geht dabei in die völlig falsche Richtung. Jeder tut so als gehe morgen die Welt unter wenn wir nicht alle sofort Batterieautos kaufen und fahren.

Dabei denkt keiner daran wie der Individualverkehr heute eigentlich ausschaut. Was ist z.B. mit den Millionen von Fahrzeugen welche angeschafft wurden um sicher und zuverlässig einen 1,7t schweren Wohnwagen in den Urlaub zu ziehen, oder mit den Millionen von Wohnmobilen? Sollen die über Nacht plötzlich nicht mehr fahren dürfen? Wer oder Was ersetzt diese Fahrzeuge? Gerade im Bereich Touristik und Camping hängen Millionen von Arbeitsplätzen. Wer macht sich darüber Gedanken? Man kann das beliebig weiterführen. Oder man schafft den Individualverkehr ganz ab?

Von der urbanen Arroganz mal abgesehen, benötigen alle die nicht in diesem Umfeld Wohnen oder Arbeiten eben weiterhin Fahrzeuge (dazu braucht man z.B. keinen SUV) mit ausreichender Reichweite um zu Ihrem Arbeitsplatz, zum Arzt oder zum Einkaufen zu fahren. Der öffentliche Nahverkehr kann das in vielen Fällen gar nicht leisten, zumal in der Vergangenheit dieser oft eingestellt wurde. Merkmale des öffentlichen Nahverkehrs wie Unpünktlichkeit und fehlende Zuverlässigkeit trieben und treiben die Menschen ja regelrecht in den Individualverkehr.

Wer glaubt man könne so mir nichts dir nichts vom Individualverkehr auf den öffentlichen Nahverkehr umsteigen irrt sich gewaltig und macht Anderen was vor. Die vorhandene Infrastruktur lässt das gar nicht zu. Wenn auch nur 10% von heute auf morgen auf den öffentlichen Nahverkehr umsteigen würden, würde das Ganze System zusammen brechen.

Kluge Sprüche und Wahlkampfgelaber helfen hier Niemanden weiter. Der Wahn unbedingt Autos mit Batterien verkaufen zu wollen und müssen bringt weder der Umwelt noch dem Verbraucher was. Es gibt bessere Alternativen welche aber nicht wirklich weiter verfolgt werden (Wasserstoff und Brennzelle). Die Verbraucher kaufen deshalb diese Autos nicht, weil sie A viel zu teuer sind, B viel zu geringe Reichweiten haben, C zu lange Ladezeiten und D wo sollen die aufgeladen werden?

Also hört endlich auf die Autos und damit den Individualverkehr generell zu verteufeln. Sie begründen einen großen Teil unseres Wohlstandes. Bringt also endlich vernünftige Alternativen zum Diesel und Benziner (z.B. Wasserstoff-Brennstoffzelle) in Umlauf, zu Preisen die sich Alle leisten können, dann kaufen die Verbraucher diese Fahrzeuge auch. Wer das nicht erkennt verschläft die Zukunft und will unser Land in den Abgrund führen.

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Der Individualverkehr

Diese Verkehrsart, bei der die Verkehrsmittel nur von einem einzelnen oder einem beschränkten Personenkreis eingesetzt werden und bei dem der oder die Benutzer völlig frei sind in der Bestimmung der Zeit, des Fahrweges und des Zieles der Fahrt. Der Pkw als das wichtigste Verkehrsmittel des Individualverkehrs vereinigt Komfort mit zeitlicher und örtlicher Ungebundenheit, hat aber im Vergleich zu öffentlichen Verkehrsmitteln den Nachteil des hohen Flächenbedarfs und hoher spezifischer negativer externer Effekte.

Bedeutung und Entwicklung

Nach dem Zweiten Weltkrieg hat sich der Individualverkehr besonders stark ausgeweitet und den öffentlichen Verkehr stark zurückgedrängt. Entfielen 1950 lediglich ein Drittel der Verkehrsleistung auf den Individualverkehr und der Rest auf den öffentlichen Personenverkehr, so entfallen z.Z. auf den Individualverkehr über 80 Prozent. Die jüngsten Prognosen gehen davon aus, dass sich an diesem Modal Split bis zum Jahr 2010 nichts geändert haben wird. Fahrtzwecke, an denen der Individualverkehr besonders hohe Marktanteile hat, werden weiterhin der Berufsverkehr und der Freizeitverkehr sein.

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